Archive for November 2008
Mediennutzungs-Verhalten ändert sich schneller als angenommen.
von Pressetext.ch:
Web punktet als kombinierter Info-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer
Bis 2018 werden die Tageszeitungen etwa 30 Prozent ihrer Leser verloren haben. Das Internet wird dann mindestens über so viele Werbeeinnahmen verfügen wie der Zeitungsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Trendstudie „Mediennutzungsverhalten in der Web-Gesellschaft 2018″, die Lothar Rolke und Johanna Höhn von der Fachhochschule Mainzhttp://www.fh-mainz.dedurchgeführt haben. Demnach wird sich das Web bis zu diesem Zeitpunkt endgültig als kombinierter Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsführer in den Generationen bis 60 Jahre durchgesetzt haben. „Besonders erstaunt hat uns zum einen die Selbstverständlichkeit, mit der die jüngere Generation die verschiedenen Online-Angebote nutzt, und zum anderen die Geschwindigkeit, mit der die 35- bis 50-Jährigen gelernt haben, die neuen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zu gebrauchen“, erklärt Rolke im Gespräch mit pressetext.
Um die Dynamik dieses Veränderungsprozesses im Mediennutzungsverhalten besser aufzeigen zu können, haben die beiden Studienautoren nicht nur vorhandene Untersuchungsergebnisse einer Zweitauswertung unterzogen, sondern auch eine eigene Vergleichsbefragung von drei Alterskohorten durchgeführt. „Da sich Medienverhalten in jungen Jahren herausbildet und relativ stabil bleibt, kann sichtbar gemacht werden, was sich verändert und – durch Vergleich der Altersgruppen – die Kraft der Veränderung gemessen werden“, erläutert Rolke. Die auf diese Weise zu Tage geförderten Ergebnisse ließen darauf schließen, dass sich die Wandlung des Nutzungsverhaltens wesentlich schneller vollzieht, als bislang erwartet. „Um sich allgemein zu informieren, nutzen die insgesamt 600 Befragten die Online-Angebote im Durchschnitt dreimal so häufig wie Fernsehen, Tages- und Publikumsmedien zusammen. Zudem fühlen sich alle Altersgruppen durch das Internet gut informiert“, merkt Rolke an.
Die hohe Attraktivität des World Wide Web liege laut dem Mainzer Professor darin begründet, dass es qualifizierte Informations-, Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten an einem Ort biete. „Das Web punktet bei den Nutzern vor allem mit seiner Komfortabilität und Einfachheit. In wenigen Klicks ist jeder User von der Informationssuche in den Entertainment-Bereich oder zurück gewechselt“, betont Rolke. Unschlagbar sei das Netz mittlerweile auch beim Produktkauf. Über 70 Prozent würden es nutzen, um vorab Produktinfos zu recherchieren und Produkte zu vergleichen. „Das Medium Internet steht in seiner Entwicklung aber erst am Anfang. Durch neue Möglichkeiten wird die Attraktivität des Webs in der Wahrnehmung der Nutzer in Zukunft sicherlich noch um einiges steigen“, meint Rolke.
Gegen das Internet könne heute kein anderes Medium erfolgreich sein. „Gleichzeitig benötigt das sich ständig weiter entwickelnde Web aber auch die anderen Medien als Begleiter“, räumt Rolke ein. Zeitungen und Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen müssten noch stärker kooperieren, neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Leser, Zuschauer und Hörer in der Webgesellschaft unterstützen. „Es mag paradox klingen, aber weil das Internet ein so großer gesellschaftlicher Veränderer ist und vorläufig bleiben wird, müssen die traditionellen Medien zu Begleitern für die Menschen werden. Das heißt, sie müssen ihnen Orientierung geben, Lernhilfen anbieten und ihnen zeigen, wie sie an die Benefits im Internet kommen können“, so Rolke abschließend.
Add comment November 27, 2008
Referat: Oekonomie der Aufmerksamkeit
Slides aus dem Referat an der „Shape“ Web Conference by Microsoft (25.11.08 / Zürich).
Add comment November 25, 2008
unsere Social Web Lösung bekommt langsam ein Gesicht
Die Lösung sieme.net wurde in den letzten 2 Jahren unter realen Bedingungen getestet und mehrfach in Projekten eingesetzt. Mittlerweile haben wir ein ausgereiftes Produkt daraus geformt, welches als Whitelabel-Lösung bezogen werden kann oder ganz einfach gemietet wird (Software as a Service) und somit gleich auch die Themen Updates und Hosting / Betrieb erledigt sind. Unsere Sandbox ist unter www.sieme.net erreichbar. Und hier ist eine Produkte-Beschreibung.
Add comment November 21, 2008
Die Kids lernen Medien-Kompetenz dank Social Networks
Durch die Partizipation an den Web-2.0-Angeboten lernen die User fürs Leben, wie die MacArthur Foundation http://www.macfound.org aufzeigt. Die online verbrachte Zeit sei äußerst wichtig für die weitere Entwicklung der Teenager. Durch die intensive Web-Nutzung bauen Jugendliche wichtige soziale und technologische Fertigkeiten auf und entwickeln diese weiter. Darüber hinaus erhöhe sich die Allgemeinbildung und Lese- bzw. Schreibfähigkeiten würden verbessert.
„Eltern dürften überrascht sein herauszufinden, dass die online verbrachte Zeit ihrer Kinder keine Zeitverschwendung ist“, meint Untersuchungsleiter Mizuko Ito. Vielmehr durchlaufen sie dabei einen wichtigen Lernprozess, der ihnen etwa zu technologischem Basiswissen verhilft. So würden den Jugendlichen etwa im digitalen Zeitalter essenzielle Grundkenntnisse der Homepage-Programmierung vermittelt. Heute seien Teenager auf die sozialen und technischen Fähigkeiten, die sie im Umgang mit Online-Medien erlernen, angewiesen, um sich zu kompetenten Bürgern zu entwickeln. Digitale Medien nehmen Einfluss darauf, wie junge Menschen lernen, spielen, sich sozialisieren und am öffentlichen Leben teilnehmen.
Jugendliche nutzen soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace oder auch YouTube der MacArthur Foundation zufolge aus interesse- oder freundschaftsgesteuerten Gründen. In jedem Fall seien die User motiviert, voneinander und von ihren Online-Quellen zu lernen. Darüber hinaus zeigen sie sogar mehr Interesse daran, sich im Internet gegenseitig weiterzubilden als von Erwachsenen unterrichtet zu werden. Aufgrund differenzierter Ansichten hinsichtlich der Online-Aktivitäten entstehe ein Generationskonflikt. Ältere Generationen betrachten diese häufig als riskant oder als unproduktive Ablenkung.
Add comment November 21, 2008
Mass Media vs. User-Generated Content
okay, etwas viele Slides und Style, aber wirklich „durchklickenswert“!
Add comment November 21, 2008
Präsentation: Märkte sind Gespräche
Anlässlich eines Kunden-Events von Online Group und Swissprinters zum Thema „von der Produkte Information zur Produkte Besprechung“.
Add comment November 20, 2008
Online Social Networking ist effizient und effektiv.
…und hier die einfache Erklärung dazu:
Add comment November 20, 2008
Social Media (R)Evolution
Nach dieser Präsi weisst du, um was es im Thema „Social Media“ geht:
Add comment November 20, 2008
Business 2.0
Super Präsi von der inaugural Edge of the Web conference in Perth, Western Australia on 6 November 2008 (auf Slideshare gefunden):
Add comment November 20, 2008
Buch-Tipp: The Cluetrain Manifesto
Es ist nicht mehr das neueste Buch, aber immer noch ein sehr Treffendes!
…und das ganze Buch kann kostenlos online gelesen werden unter: cluetrain.com
Intro:
What if the real attraction of the Internet is not its cutting-edge bells and whistles, its jazzy interface or any of the advanced technology that underlies its pipes and wires? What if, instead, the attraction is an atavistic throwback to the prehistoric human fascination with telling tales? Five thousand years ago, the marketplace was the hub of civilization, a place to which traders returned from remote lands with exotic spices, silks, monkeys, parrots, jewels — and fabulous stories.
In many ways, the Internet more resembles an ancient bazaar than it fits the business models companies try to impose upon it. Millions have flocked to the Net in an incredibly short time, not because it was user-friendly — it wasn’t — but because it seemed to offer some intangible quality long missing in action from modern life. In sharp contrast to the alienation wrought by homogenized broadcast media, sterilized mass „culture,“ and the enforced anonymity of bureaucratic organizations, the Internet connected people to each other and provided a space in which the human voice would be rapidly rediscovered.
Though corporations insist on seeing it as one, the new marketplace is not necessarily a market at all. To its inhabitants, it is primarily a place in which all participants are audience to each other. The entertainment is not packaged; it is intrinsic. Unlike the lockstep conformity imposed by television, advertising, and corporate propaganda, the Net has given new legitimacy — and free rein — to play. Many of those drawn into this world find themselves exploring a freedom never before imagined: to indulge their curiosity, to debate, to disagree, to laugh at themselves, to compare visions, to learn, to create new art, new knowledge.
Because the Internet is so technically efficient, it has also been adopted by companies seeking to become more productive. They too are hungry for knowledge, for the intellectual capital that has become more valuable than bricks and mortar or any tangible asset. What they didn’t count on were the other effects of Web technology. Hypertext is inherently nonhierarchical and antibureaucratic. It does not reinforce loyalty and obedience; it encourages idle speculation and loose talk. It encourages stories.
These new conversations online — whether on the wild and wooly Internet or on (slightly) more sedate corporate intranets — are generating new ways of looking at problems. They are spawning new perspectives, new tools, and a new kind of intellectual bravery more comfortable with risk than with regulation. The result is not just new things learned but a vastly enhanced ability to learn things. And the pace of this learning is accelerating. In the networked marketplace it is reflected in the joy of play. On company intranets it is reflected in the joy of knowledge. But it’s getting difficult to tell the two apart. Employees go home and get online. They bring new attitudes back to work the next day. Enthusiastic surfers get hired and bring strange new views into corporations that, until now, have successfully protected themselves from everything else. The World Wide Web reinforces freedom. The Internet routes around obstacles. The confluence of these conversations is not only inevitable, it has largely already occurred.
Many companies fear these changes, seeing in them only a devastating loss of control. But control is a losing game in a global marketplace where the range of customer choice is already staggering and a suicidal game for companies that must come up with the knowledge necessary to create those market choices.
While command and control may have reached a cul-de-sac, the intersection of the market conversation with the conversation of the corporate workforce hardly signals the end of commerce. Instead, this convergence promises a vibrant renewal in which commerce becomes far more naturally integrated into the life of individuals and communities.
This book tells a story. Four times. Many times. It is the story of how these things have happened — and some powerful hints about what could happen from here on out. Buch online lesen.
Add comment November 19, 2008
