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DLD Conference: Interview mit Mark Zuckerberg

As surprise speaker at DLD09, Facebook Founder Mark Zuckerberg was interviewed by Fortune’sDavid Kirkpatrick who is currently writing a book about „The Facebook Effect“.

http://www.dld-conference.com/2009/01/mark-zuckerberg-at-dld-2-mn-ge.php

Inhalt: Competition, Wachstum, Privacy + Security, Commercial Potential + Revenue, Facebook connect,

Add comment Januar 31, 2009

Die Zukunft virtueller Beziehungsnetze

Ein Video-Interview  mit Reid Hoffman, CEO LinkedIn, über Social Networking Sites. (von Marco Metzler, für NZZ Impulse Spezial anlässlich des WEF Davos 2009).

Sehenswertes Interview über die Stärken und Mechanismen von Facebook, LinkedIn, Xing etc. und ein kleiner Ausblick in die Zukunft von einem profunden Kenner der digitalen Szene: http://www.nzz.ch/nachrichten/wef-videos/impulse_wef-spezial_1.1766461.html?video=1.1823226

Add comment Januar 30, 2009

Mr. President ist schon wieder mein Held des Tages

whitehouse

Barrack Obama führt die Politik in’s Internet!

Washington (pte/21.01.2009/06:00) – Wenige Momente vor Ablegung des Amtseides durch Barack Obama in Washington ist um Punkt 12.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ) der neue Webauftritt des Weißen Hauseshttp://www.whitehouse.gov/ online gegangen. Während Obama noch von rund zwei Mio. Anwesenden vor dem Kapitol bejubelt wurde, konnte sich der Rest der Welt bereits online ein Bild über die tatsächlichen Vorhaben und den Regierungsstil des 44. Präsidenten der USA machen. Ein erster Blick auf die modern gestaltete Homepage des Weißen Hauses zeigt, dass Obama es mit der im Wahlkampf eingeforderten Partizipation der Bevölkerung an der Politik in Washington ernst meint. 

„Millionen von Amerikanern haben vom Internet Gebrauch gemacht, um Präsident Obamas Reise ins Weiße Haus zu unterstützen. WhiteHouse.gov ist nur der Beginn einer Reihe von Maßnahmen, um diese Online-Partizipation auszubauen und zu vertiefen“, erklärt der New-Media-Verantwortliche im Weißen Haus, Macon Phillips, in seinem ersten Blogeintrag direkt auf der Startseite. Wie bereits beim erfolgreichen Internet-Wahlkampf setzt das Obama-Team einmal mehr auf moderne Kommunikationsformen wie Blogs, RSS-Feeds, Videoansprachen und E-Mail-Newsletter und macht diese durch die prominente Platzierung auf der Startseite des Weißen Hauses erstmals wirklich salonfähig. 

Das Faible des BlackBerry-verliebten Obamas für neue Technologien ist bekannt. Politische Kommentatoren sehen den direkten Draht zur Bevölkerung und den daraus resultierenden Rückhalt allerdings als gewichtiges Asset für Obama, um seine politischen Agenden wenn notwendig auch gegen den Widerstand des Kongresses oder Senats durchzubringen. So wirbt Obama offensiv um Adressen und E-Mails der US-Bevölkerung, die auf elektronischem Wege über die Agenden des Präsidenten auf dem Laufenden gehalten werden soll und so auch mit dem Weißen Haus und dem Präsidenten Kontakt aufnehmen kann. Polit-Experten rechnen damit, dass das Obama-Team die Bevölkerung auf diesem Weg mobilisieren wird, um im Zweifelsfall Druck auf abtrünnige Kongress-Abgeordnete und Senatoren ausüben zu können, die bei der Verabschiedung von Gesetzen ein gewichtiges Wort mitzureden haben. 

Die Berichterstattung über die Amtseinführung am gestrigen Dienstag war indes ebenfalls stark vom Einsatz neuer Technologien und umfassender Internetkommunikation geprägt. CNN setzte mit Hilfe des Publikums sein angekündigtes 3D-Modell des historischen Moments (pressetext berichtete:http://pte.at/pte.mc?pte=090119021/) bereits innerhalb weniger Stunden in die Tat um. Über den CNN-Webauftritt http://www.cnn.com/themoment können Internet-User den historischen Moment aus verschiedensten Perspektiven begutachten und sich im wahrsten Sinn des Wortes in die Szenerie hineinzoomen. Die beeindruckende Kollage greift auf Tausende unmittelbar nach der Veranstaltung versendete Fotos von Besuchern zurück, Microsoft-Technologie sorgt für die automatisierte Verarbeitung der Schnappschüsse. 

Als weitere technologische Highlights der eigenen Berichterstattung präsentierte CNN zudem aktuelle Satellitenbilder von den Menschenmassen rund um das Kapitol in Washington und verfolgte die Fahrt des Präsidentens und der First Lady nach der Inauguration mittels GPS-Ortung der begleitenden Kamera-Teams auf Google Maps. Wie bereits erwartet, markierte die Amtseinführung Obamas auch das größte Live-Webstream-Angebot der Geschichte (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=090120022/). Neben Live-Streams vieler europäischer Fernsehanstalten waren auch die Streams vieler US-Sender, wie CNN oder CBS problemlos aus Europa erreichbar. Auf ein Blockieren von europäischen IP-Adressen, wie bei anderen Video-Angeboten aus den USA üblich, wurde an diesem historischen Tag verzichtet. (von pressetext.ch)

Add comment Januar 21, 2009

Ausblick 2009 ….

vom Trendbüro 

Lebensunternehmer

Die eigene Performance als Maßstab

Mit dem Flexibilisierungsdruck des Arbeitsmarktes ist der Einzelne gefordert, sein Arbeits-und Freizeitleben abzuwägen und zu gestalten: Eigenzeitkonzepte ergänzen und ersetzen statische Nine-to-five-Arbeitsstrukturen. 30 Prozent der Angestellten erhalten bereits ein variables, leistungsbezogenes Gehalt. Befristete Verträge, Projektarbeit, Zeitarbeit und Freiberuflichkeit 

werden zum Regelfall. Schwindende Sicherheiten in Partnerschaft und Beruf lassen den Einzelnen stärker auf sich selbst gestellt sein und erzeugen eine hohe Belastung. Der fehlende Beistand und der Verlust von Sicherheit werden von einem Boom an Ratgeberliteratur, Coaching und Persönlichkeitsberatern begleitet. Die persönliche Performance wird zum Qualifikationskriterium für den beruflichen und sozialen Status.

Netzwerkökonomie

Das Internet bestimmt die Wertschöpfung

Mit der Etablierung des Internets und der Integration jedes Einzelnen im Web 2.0 verändern sich die Strukturen unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Top-down-Hierarchien werden von partizipativen Bottom-up-Organisationen ersetzt. Wikipedia gilt als Paradebeispiel für den Paradigmenwechsel der Wertschöpfung: Kooperationsfähigkeit, Kommunikation der einzelnen Netzwerkknoten und Open-Source-Konzepte bilden den Wirkungsrahmen für Innovation und Kreativität im 21. Jahrhundert – Thema des Keynote-Speakers Lawrence Lessig anlässlich des 14. Deutschen Trendtags im Mai 2009.

Schwarmintelligenz

Die smarte Masse regelt sich selbst

Durch die digitale Verknüpfung im Web 2.0 erfährt jedes Individuum: Ich bin nicht allein. Mit dieser Einbindung entsteht eine digitale Basisdemokratie, die in Echtzeit das Befinden und die Meinung der Bevölkerung ausdrückt. Mit dem Übergang von der Hierarchie- zur Netzwerkstruktur verschieben sich die Handlungsmotive – Pflichterfüllung der Regeln von außen werden immer mehr durch Selbstdisziplin und Commitment ersetzt. Wenn jeder Einzelne verantwortungsbewusst handelt, organisiert sich die selbstdisziplinierte und verantwortungsvolle „smarte Masse“ von selbst. Shared-Space-Projekte, bei denen Straßenschilder, Ampeln, Fuß- und Fahrradwege aus Dörfern entfernt werden, geben durch rückläufige Unfallzahlen dem Konzept der Schwarmintelligenz recht. Im Web 2.0 gilt dieselbe Logik: Entscheidungen werden neu organisiert und im Netzwerk gemeinsam erarbeitet. Wer nichts beisteuert, ist uninteressant. Wer Inhalte anbietet, steigt im Rang. Statt Verordnungen gelten Spielregeln – gutes Verhalten wird belohnt, schlechtes wird sanktioniert. So regelt sich die smarte Gemeinschaft selbst.

Identitätsmanagement

Die bewusste und flexible Gestaltung des Ichs

Früher formten uns Arbeit, Familie und Religion. Identität war statisch. Heute fehlt uns Tradition. Wir definieren Identität dynamisch. In Zeiten des Web 2.0 wird Identität zur Management-Aufgabe. Die Frage „Wer bin ich?“ wird ersetzt durch „Wer will ich sein?“.
Je mehr wir uns vernetzen, je größer die Auswahl, desto weniger wird das alleinige Buhlen um Aufmerksamkeit (lauter, bunter, andersartiger) Eindruck machen. Die gegenseitige Anerkennung und das Eingehen auf die individuelle Identität jeder Person werden sich als Maßstab für den sozialen Austausch etablieren. Identität lässt sich nicht verordnen, sie ist ein sozialer Prozess. Je nach Publikum spielen wir unterschiedliche Rollen. Erfolgreiche Rollen optimieren wir und akzeptieren sie als Teil von uns. Zukünftig zählt Anerkennung. Wir sind soziale Wesen. Wir wollen gemocht, respektiert und geschätzt werden. Der Applaus unserer Wahlverwandtschaften sichert unseren Status.

Hyperreality

Das Leben in physischer und virtueller Realität

Medien befähigen uns nicht nur, den Alltag zu bewältigen, sie werden zur Ersatzheimat. Neben der Bereitstellung von Information, Navigation und dem Tätigen von Transaktionen erreichen Fernanwesenheit und soziale Anschlussfähigkeit eine permanente Qualität. Die Medien werden zum Medium. Als Vermittler von menschlichen Beziehungen bauen sie Zugehörigkeitsgefühle auf. Der persönliche Datenraum definiert und erweitert die eigene Persönlichkeit je nach Kontext und Bedürfnis. Parallelidentitäten werden ausgelebt und reichen vom enthusiastischen Fan bis zu Cosplay oder Otaku-Heldenrollen. Die Erfahrungen aus der virtuellen Welt driften als Erwartungshaltung in die Realwelt über. Wir erleben die Verschmelzung von wahr und fiktiv, von möglich und unmöglich.

Personal Media

Das mobile Internet als neues Zuhause

Maßgeschneiderte Inhalte beflügeln die individuellen Services der Netzwerkökonomie. Mobile Internetlösungen entwickeln das Kontaktmedium Mobile Phone zum digitalen Lifestyle-Tool: Individueller Zugriff auf personalisierte Content-Angebote, einfache Bedienbarkeit, mobiles Payment, Zugang zu sozialen Netzwerken und eine 24/7-Verfügbarkeit beantworten den Bedarf an Flexibilität, Mobilität, Information, Konsum und Connectivity.

Infos zum 14. Trendtag 2009 in Hamburg: http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=450 

Add comment Januar 2, 2009

Rückblick 2008

Uebernommen von Presstext:

Das Internet hat die Medienwelt 2008 neuerlich in Atem gehalten. Schlagworte wie Onlinespionage, Onlinesucht und Onlinewahlkampf sorgten für Aufsehen und hitzige Diskussionen. Nach der Musikindustrie musste sich in diesem Jahr auch die Filmwirtschaft verstärkt mit der digitalen Verbreitung von Inhalten auseinandersetzen. Die politische Berichterstattung erfuhr durch Barack Obamas Internetwahlkampf eine neue Dimension. Und die Werbewelt versuchte im abgelaufenen Jahr angestrengt sich ein Stück vom großen Social-Networking-Kuchen abzuschneiden. Doch statt klingelnder Kassen brachten die sozialen Netzwerke vielmehr eine Debatte über Privatsphäre, Jugend- und Datenschutz ins Rollen, die nicht zuletzt durch Googles Suchtechniken und Monopolstellung auf dem Markt immer wieder angeheizt wurde. Den ausführlichen Artikel gibt es unter http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=081229001.

Add comment Dezember 30, 2008

Auszug aus dem Referat bei JobTV Zürich

Add comment Dezember 2, 2008

Referat: Oekonomie der Aufmerksamkeit

Slides aus dem Referat an der „Shape“ Web Conference by Microsoft (25.11.08 / Zürich). 

Add comment November 25, 2008

Die Kids lernen Medien-Kompetenz dank Social Networks

Durch die Partizipation an den Web-2.0-Angeboten lernen die User fürs Leben, wie die MacArthur Foundation http://www.macfound.org aufzeigt. Die online verbrachte Zeit sei äußerst wichtig für die weitere Entwicklung der Teenager. Durch die intensive Web-Nutzung bauen Jugendliche wichtige soziale und technologische Fertigkeiten auf und entwickeln diese weiter. Darüber hinaus erhöhe sich die Allgemeinbildung und Lese- bzw. Schreibfähigkeiten würden verbessert.

„Eltern dürften überrascht sein herauszufinden, dass die online verbrachte Zeit ihrer Kinder keine Zeitverschwendung ist“, meint Untersuchungsleiter Mizuko Ito. Vielmehr durchlaufen sie dabei einen wichtigen Lernprozess, der ihnen etwa zu technologischem Basiswissen verhilft. So würden den Jugendlichen etwa im digitalen Zeitalter essenzielle Grundkenntnisse der Homepage-Programmierung vermittelt. Heute seien Teenager auf die sozialen und technischen Fähigkeiten, die sie im Umgang mit Online-Medien erlernen, angewiesen, um sich zu kompetenten Bürgern zu entwickeln. Digitale Medien nehmen Einfluss darauf, wie junge Menschen lernen, spielen, sich sozialisieren und am öffentlichen Leben teilnehmen.

Jugendliche nutzen soziale Netzwerke wie Facebook, MySpace oder auch YouTube der MacArthur Foundation zufolge aus interesse- oder freundschaftsgesteuerten Gründen. In jedem Fall seien die User motiviert, voneinander und von ihren Online-Quellen zu lernen. Darüber hinaus zeigen sie sogar mehr Interesse daran, sich im Internet gegenseitig weiterzubilden als von Erwachsenen unterrichtet zu werden. Aufgrund differenzierter Ansichten hinsichtlich der Online-Aktivitäten entstehe ein Generationskonflikt. Ältere Generationen betrachten diese häufig als riskant oder als unproduktive Ablenkung.

Add comment November 21, 2008

Mass Media vs. User-Generated Content

okay, etwas viele Slides und Style, aber wirklich „durchklickenswert“!

Add comment November 21, 2008

Social Media (R)Evolution

Nach dieser Präsi weisst du, um was es im Thema „Social Media“ geht:

Add comment November 20, 2008

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